Viele meiner Kunden, besonders junge Familien, stehen vor den gleichen Herausforderungen: wenig Platz für viele Menschen. Ich erinnere mich an eine Familie, die mit ihren zwei Kindern in einer kleinen Wohnung lebte. Sie fühlten sich oft überfordert, weil ihnen der Raum fehlte, und suchten schon lange nach einer größeren Wohnung, da sie keine anderen Lösungen finden konnten.

Die Vorteile kleiner Wohnungen entdecken

Die Vorteile kleiner Wohnungen – niedrige Mieten, geringere Nebenkosten und weniger Räume zum Putzen – werden oft vergessen. Diese Familie wohnte so gerne in ihrer Gegend, war aber fast bereit, woanders hinzuziehen, weil es in der Gegend nichts mehr Leistbares gab, was größer war. Zum Glück gibt es kreative Lösungen zur Platzoptimierung.
Hier sind einige effektive Tipps, um den Raum optimal zu nutzen und den Alltag zu erleichtern:

1. Raumhöhe ausnutzen

Nutze die Höhe deiner Räume! Einbauschränke, die bis zur Decke reichen, bieten viel Stauraum. Bei einem Kundenprojekt haben wir durch Wandschränke, die auch über die Tür gehen, den gesamten Platz optimal genutzt, was das kleinere Schlafzimmer sogar gemütlicher und größer wirken ließ.

2. Zonen im Raum definieren

Ein kleiner Wohnraum kann durch z. B. ein großes Sofa erdrückend wirken. Durch die Verwendung von Bildern in Augenhöhe und einem großen Teppich kannst du den Raum optisch vergrößern und klare Zonen schaffen. Mit Licht kannst du die Zonen klarer betonen. Mehr dazu (Link zum Blog mit Licht). Diesen Tipp gebe ich den meisten meiner Kunden, und es funktioniert jedes Mal.

3. Durchdachten Stauraum schaffen

In einem aktuellen Projekt mit einer Familie in einer 3-Zimmer-Wohnung (75 m²) haben wir den Stauraum in den Gemeinschaftsräumen optimiert durch Einbauschränke. Im Kinderzimmer haben wir eine Trennwand aus Schränken, die die Familie schon hatte, geschaffen sowie ein Stockbett mit ausziehbarem Bett und großen Stauraumschubladen geplant, die wir gebraucht besorgen werden. Dadurch entstehen klare Zonen für Ruhe, Schlaf, Spielen und Lernen. Die Familie freut sich sehr auf die neue Lösung und darauf, wieder eine klare Struktur und Aufteilungen in der Wohnung zu bekommen.

4. Bewusst konsumieren

Überlege zunächst, was du alles hast, welche Möbel du wirklich brauchst, und vielleicht brauchst du sie nicht genau da, wo sie stehen, sondern sie können woanders verwendet werden. Oft sind es die Gewohnheiten, die einen dazu bringen, neu zu kaufen, anstatt das, was man schon hat, neu zu überdenken. Zu viele Möbel sind oft das, was zu zu wenig Raum führt.
Besser Nutzung vom schönen Regal

Mein Tipp:

Mit kreativen Lösungen und klaren Zonen kannst du aus kleinen Wohnungen ein gemütliches Zuhause machen. Ich habe gesehen, wie kleine Veränderungen große Erleichterungen bringen können.

Ich hoffe, du kannst die eine oder andere dieser Lösungen auch in deinem Zuhause umsetzen!
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Du betrittst dein Wohnzimmer – und plötzlich fühlt sich alles anders an: heller, einladender, einfach perfekt. Was hat sich geändert? Es ist die neue Hängeleuchte, die du endlich gefunden hast. Jahrelang hast du mit der „russischen Lampe“, einer einfachen Glühbirne, die von der Decke hing, gelebt. Warum war es eigentlich so schwer, die richtige Leuchte zu finden?

Vor kurzem hat mich eine Kundin gefragt, wo sie eine Second-Hand-Leuchte für ihr Wohnzimmer finden kann. Sie dachte, die ewige Suche danach lag daran, dass sie nicht genügend Wissen über Second-Hand hatte.

Als Interior-Designerin mit Fokus auf nachhaltige Einrichtung weiß ich: Der Grund ist meistens, dass der Zweck der Leuchte nicht klar definiert ist. Eine Leuchte sollte nicht nur schön aussehen, sondern auch funktional sein. Licht ist ein ganz wichtiger Aspekt in der Einrichtung und kann der Grund sein, warum ein Raum nicht stimmig ist.

Hier sind einige Tipps, die ich meinen Kunden gebe, um die passende Leuchte zu finden:

  1. Definiere den Zweck: Überlege, welche Funktion die Leuchte erfüllen soll. Soll sie den gesamten Raum beleuchten, einen bestimmten Bereich hervorheben oder eine gemütliche Atmosphäre schaffen?
  2. Berücksichtige das Tageslicht und die Himmelsrichtung: Achte darauf, wie viel Tageslicht in den Raum fällt und wie es die Lichtstimmung verändert. Die Himmelsrichtung kann den Bedarf an künstlichem Licht beeinflussen. Tageslicht ist das stärkste Licht, das wir haben, und die Ausrichtung des Raumes spielt eine wichtige Rolle bei der Lichtverteilung.
  3. Strukturen und Farben im Raum: Die Farben und Strukturen im Raum können einen Einfluss darauf haben, wie das Licht reflektiert wird und wie stark die Lampe leuchten soll. Dunkle Farben absorbieren Licht, während helle Farben es reflektieren. Überlege daher, ob du mehrere Lichtquellen benötigst, um eine gleichmäßige Beleuchtung zu erzielen.
  4. Stil und Größe: Achte auf den Stil und die Größe der Leuchte. Sie sollte zur Einrichtung passen und den Raum harmonisch ergänzen.
  5. Mischung aus Stimmungslicht und Allgemeinbeleuchtung: Eine gute Beleuchtung kombiniert funktionales Licht mit Stimmungslicht, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.
Zurück zur Frage meiner Kundin: Sobald der Zweck klar ist, ist es wesentlich einfacher, eine passende Second-Hand-Leuchte zu finden.

Hier ein paar Tipps, wo du fündig werden könntest:

  • Online-Plattformen: Willhaben.at / Shpock.com / …
  • Wien & Umgebung: Kleine Antiquitätenläden, traditionelle und neuere Second-Hand-Geschäfte, karitative Einrichtungen (z.B.: Carla und die 48’er-Tandler-Shops), private Flohmärkte u.v.m.
  • Deine Nachbarschaft: Vielleicht wartet dort ein Schatz auf ein neues Zuhause.
Hast du schon die perfekte Second-Hand-Leuchte für dein Zuhause gefunden? Oder bist du noch auf der Suche nach Inspiration und Ideen, wie du deine Räume individuell verändern kannst? Teile deine Erfahrungen gerne mit mir – gemeinsam schaffen wir inspirierende Lösungen!

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